Oktober 21

Ganzheitliches Lernen ist im Alltag gar nicht so schwierig.

Gehen wir hinaus in die Natur und schauen einmal was uns anspricht. Bevor wir jedoch ins Freie gehen können, müssen wir uns der Witterung entsprechend ankleiden, was schon sehr viel Geschick erfordert. Im Garten angekommen spricht uns gleich das viele Laub an und wir beginnen mit den Füssen durch das Laub zu rascheln, was positive Emotionen hervorlockt….wir HÖREN das rascheln des Laubes .und wir entdecken z.B. eine KASTANIE.

Nun kommt viel BEWEGUNG ins Spiel, denn um die Kastanien einzusammeln müssen wir uns bücken. Wir betrachten die Kastanien und auch die Blätter und schon sind wir im Bereich der KOMMUNIKATION und SPRACHE / NATUR und BEOBACHTUNG. Die Kastanienhülle hat Stacheln, innen ist aber alles weich und die Kastanie selbst ist ganz glatt und glänzend. Warum ist das so? Fragen über Fragen ,welche wir in einem Sachgespräch klären.

In der Gruppe werden die Kastanien nun betrachtet, verglichen , sortiert nach Größen und Pläne geschmiedet, was man damit alles machen kann . (NATUR und TECHNIK) Um Löcher in die Kastanie zu bohren benötigen wir techn. Hilfsmittel ( Spitzbohrer) und nun viel Kraft, Können und Ausdauer. Unterm auffädeln wird die Länge der Kette verglichen ( math. Frühförderung) , die Feinmotorik herausgefordert und zu guter Letzt das fertige Werk bestaunt. ( Ethik und Gesellschaft / Ästhetik und Gestaltung.

Somit haben wir alle Bildungsbereiche erarbeitet.

Aber was passiert, wenn die Kastanien einige Tage im Raum liegen? Und schon geht es von vorne los. Wir betrachten, vergleichen, diskutieren und nun dürft ihr den Gedankenfaden selber weiterspinnen. Viel Spaß beim ganzheitlichen Lernen.