Projekt „Waldtage“

Tannenzapfen auflesen, ein filigranes Spinnennetz bewundern, Kaulquappen beobachten, leere Schneckenhäuser einsammeln, den Rufen der Vögel lauschen, Ameisen bei der Arbeit beobachten, mit Stöcken spielen und bauen, den Hügel hinunterrollen. All das ist es, was unsere Kinder lieben und brauchen.
Die Bewegung im Wald macht Kindern Spaß und fördert spielerisch ihre motorische Entwicklung und stärkt das Selbstvertrauen der Kinder und ihre Körpergeschicklichkeit. Die Wahrnehmung wird sensibilisiert und die Beobachtungsgabe gestärkt
Die Natur bietet den Kindern viele verschiedene Bewegungsmöglichkeiten: Baumwurzeln laden zum Balancieren ein, umgestürzte Baumstämme werden zu Klettergerüsten, Zapfen, Aststücke und andere Naturmaterialien zu Bewegungsparcours.
Beim Laufen und Springen auf dem unebenen Waldboden ist Geschicklichkeit und Koordination gefragt.


Das Bewundern von kleinen Käfern und das Lauschen des Windes in den Bäumen beruhigt manche Kinder und sie werden ganz still. Der Wald bietet den Kindern viele, kleine und stille Ecken. Die Kinder lieben das Um- und Weiterbauen unserer Waldhütte. Da werden Baumstämme und riesige Äste gemeinsam geschleppt und aufgestellt. Die Kinder machen sich gemeinsam auf die Suche nach Baumaterial und stärken so ihr Gemeinschaftsgefühl. Den Höhepunkt bildete aber der Tag mit den Jägern im Wald. Christine und Hannes Hinterholzer und Förster und Waldpädagoge Walter Pachler erklärten uns alles Wissenswerte über Bäume und Tiere des Waldes. Wir durften „Tiere“ bestaunen und streicheln und die vielen Fragen der Kinder wurden geduldig beantwortet. Wir konnten versteckte Tierstimmen hören und Käfer und Schnecken beobachten. Nach einer ausgiebigen Jause, die uns sehr geschmeckt hat, durften wir noch ausgiebig im Wald spielen. Während dieser Spielzeit waren unsere drei Fachleute mit kleinen Gruppen unterwegs, um den Kindern Fragen noch detaillierter zu erklären. Wir bedanken uns recht herzlich bei der Jägerschaft, für diesen aufregenden und schönen Tag.